Über 800 Jahre ist es her, da versuchte ein Politiker seinen Gefolgsleuten das Glückspiel (Würfeln) zu verbieten – ohne Erfolg. Es handelt sich dabei um Richard Löwenherz.
Mehr als 800 Jahre reichten weder für die US Regierung, die Deutsche Bundesregierung oder, ganz aktuell die norwegische Regierung aus um aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen.
Und so war es vergangenen Freitag nun auch im hohen Norden so weit – das Parlament verabschiedete ein Gesetz, das es Online-Spielern aus Norwegen verbietet, auf Online-Gambling-Seiten um Geld zu spielen. So kriminalisiert man sein Volk.
Natürlich wurde das Verbot nur implementiert, um die staatliche Lotteriegesellschaft Norsk Tipping zu schützen und ihr Monopol zu zementieren.
Wieso sagt man eigentlich ein Gesetz verabschieden? Trennt man/lässt man beim Verabschieden nicht etwas zurück/hinter sich? Sollte man sich im Falle der Norweger nicht endlich von den Fehlern der Vergangenheit verabschieden?
Die Italiener machen es da schon wesentlich schlauer, die haben das Lügenkonstrukt wonach es den Regierungen ja nur um den Spielerschutz gehe, schon abgelegt und für das Glückspiel ein Lizenzierungsmodell eingeführt.
Mal sehen wieviele Jahre die Deutschen, Amis und Norweger noch brauchen um auch ihre Scheinheiligkeit aufzugeben und auch privaten Firmen erlauben (unter allen notwendigen Sicherheitsbestimmungen und Auflagen) Spiele online anzubieten!
Also, an alle Regierungen der Welt die mir das Pokern verbieten wollen – Ihr habt jetzt schon verloren! Ich scheiß auf euch Idioten!



